Geschichte von Bubnjarci
 

Bubnjarci gehörte seit dem 14. Jahrhundert zur damaligen Gemeinde Lipnik. Diese umfasste im Jahr 1418                             

25 Dörfer mit 4784 Seelen. Eingraviert ist dies in die Kirchenglocke von Ribnik.

Da der Weg nach Lipnik jedoch viel zu weit und beschwerlich war, wurde gerne die heilige Messe in Metlika in der Krain besucht.

Historie

1507 verkaufte Zrinski den Besitz Bubnjarci an die Familie Herendic. Somit existierte Bubnjarci mit seinem Gut bereits im 15. Jahrhundert.
Einer der Nachkommen, Ferenach (Franjo) Herendych, ein reicher Edelmann, wurde 1579 Besitzer des Gutes Bubnjarcih, dessen Grundbesitz teilweise bis an Zakanje und Lipnik angrenzte.
Während dieser Zeit verbreitete Petar Lukic, geboren in Trg, ein Edelmann, der den angrenzenden Grundbesitz nach Ribnik hatte, den lutherischen Glauben. Herendych (Herendic) war mit Lukic so gut befreundet, dass er am 19.Februar 1597, als er sein Testament bestimmte, Lukic als Zeuge anwesend haben wollte ("i Lukic Petar predykator").
Um 1778 gehörte dann Herrschaft und Dorf "Bubnarzi" zur Familie Voikovitsch (Bubnjarci udove Vojkovic); der Bereich Kamanje-Orlahovo-Restovo-Bukovac-Ribnik jedoch zum Grafen Petazzi.

Eisenbahngeschichte

2014:  100 Jahre Karlovac – Bubnjarci - Llubljana

Durchschnitten wird der Teil zur Kupa durch die Eisenbahnverbindung Karlovac – Ljubljana.                                                  

Gebaut ab 1910 wurde am 22.11.1913 die Verbindung Karlovac – Ozalj – Bubnjarci offiziell übergeben.

(Karlovac-Bubnjarci   vicinal.ž.   22.11 .1913   28,7   >>MAV<<)               

http://sistory.si/publikacije/prenos/?urn=SISTORY:ID:15561

 

 

                                                                               

 

Schienenarbeiten am Verschiebebahnhof Bubnjarci

Im Hintergrund die Stahlbrücke über den Fluss Kupa; eine historische Verbindung des österreichischen Teils mit dem ungarischen Teil im K.u.K. Reich Österreich- Ungarn. 

Am 27.05.1914 war die Verbindung Novo Mesto – Metlika - Bubnjarci hergestellt

 

 

      

 

Ankunft des ersten Zuges in Metlika

Ankunft der Weißkrainer Bahn am 25.05.1914 mit dem Eisenbahnminister Dr. Baron Forster und Fürstbischof Dr. Jeglic von Rudolfswert (Novo Mesto) aus nach Möttling. 

Am 27.05.1914 wurde dann mit Fertigstellung der stählernen Eisenbahnbrücke über die Kupa die Strecke Ljubljana – Metlika – Bubnjarci - Karlovac offiziell in Betrieb genommen

(Novo mesto-Metlika-Bubnjarci   kkStB   27.05.1914   49,9   >>belokranjska železnic<<)  

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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http://www.fortepan.hu/_photo/download/fortepan_27599.jpg                                                                 

http://www.dramlje.info

Ursprünglich sollte diese Verbindung vom Knotenpunkt Bubnjarci (12 Verschiebegleise) bis nach Dubrovnik weiter gebaut werden, jedoch beendete der Niedergang der Österreichischen Monarchie 1918 diese Pläne.      

Bereits Mitte der 60er Jahre sollte die Verbindung Ljubljana-Metlika mangels Rentabilität eingestellt werden.                               

Auch die Schließung der Verbindung Metlika -Karlovac ist seit längerem im Gespräch. Heute verkehren hier noch zu wenigen Terminen die 2-achsigen Schienenbusse der alten DB-Reihe  795 zwischen Metlika (Möttling) und Karlovac.