Nähere Umgebung
 

Wissenswertes zur näheren Umgebung von Bubnjarci:

Die Kupa entspringt im Nationalpark Risnjak nahe am Ort Razloge.

In nordöstlicher Richtung, die Eisenbahnbrücke über die Kupa überquerend, liegt in nur 2 Km Entfernung das kleine slowenische Örtchen Rosalnice (Rosalnitz)    

http://de.wikipedia.org/wiki/rosalnice

Dort stehen die weltberühmten Wallfahrtskirchen "Tri Fare" (3 Pfarren). Es ist das größte kunstgeschichtliche Denkmal von Bela Krajina. Umgeben von einer gemeinsamen Mauer wurden hier 3 nebeneinander stehende Kirchen zu verschiedenen Zeiten erbaut. Die älteste Kirche wurde Mitte des 12. Jahrhunderts durch Templer im Sti der Romanik errichtet. Die Nördliche wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut und die Mittlere "Ecce homo" im 16. Jahrhundert. In dieser steht die Marienskulptur.
Im 15. Jahrhundert dienten die damaligen 2 Kirchen den bosnischen Franziskanern als Zuflucht vor den Türken.

Anliegend in östlicher Richtung der Ort Bozakovo (Sankt Magdalenen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Božakovo

und der Grenzort Metlika (Möttling, Metlick, Merling) 
                              
http://de.wikipedia.org/wiki/metlika      
                   
In Slowenien spielte eine Schlüsselrolle bei der Verteidigung des Herzogtums Krain gegen die anstürmenden Türken. Diese kamen bei ihren Eroberungszügen erstmals um 1408 in diese Gegend und versklavten die Bewohner. Insbesonders zwischen 1529 und 1532 verwüsteten sie die Ortschaften.
In dieser Zeit flüchteten sehr viele Kroaten und Slowenen in das heutige Burgenland und siedelten da an. Erst im späten 16. Jahrhundert kamen wieder Kroaten, die auf der Flucht vor den Ottomanen waren, hier an.
Im Jahre 1705 wurde Metlika bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Aus diesem Grund findet man hier keine Häuser, welche älter als 300 Jahre sind.
Um 1800 waren in Metlika unter Napoleon über 200 französische Soldaten stationiert, die von hier aus Richtung Zumberak (Uskokengebirge) nach Zagreb (Agram) zogen. Einige der Soldaten heirateten und siedelten sich in der Gegend an.
In Metlika steht das sehr
bekannte Bela Krajina Museum, in dem man die Geschichte sehr       
eindrucksvoll dargestellt bekommt.

Etwas weiter nördlich liegt das sehr interessante Städtchen Črnomelj (deutsch: Tschernembl )

http://de.wikipedia.org/wiki/crnomelj

In Richtung Karlovac (Karlstadt) kann man in der nächst gelegenen Ortschaft Kamanje die Höhle Vrlovka besuchen. Mit ihren wunderschönen Untergrundseen ist sie eine Perle unter den Naturereignissen dieser Gegend. Schon für die Ureinwohner war diese ein Zufluchtsort wie einige bedeutende Fundstücke aus der Zeit um 2500 v. Chr. belegen.

www.croatia-a-la-carte.com/show_object.php?ID=3421

Östlich von Bunjarci (ca. 10 Km entfernt) liegt der Geburtsort Krasic des Erzbischofs Stepinac.
Weiter in südöstlicher Richtung liegt die "Märchenstadt des Kupa-Tales" (Milan Kruhek) Ozalj (Ossel)
   

http://de.wikipedia.org/wiki/ozalj
   
Erbaut wurde diese von den Adelsfamilien der Babonic, Frankopan und Zrinski. Über der Stadt tront die alte und sehr interessante Burg, errichtet ca. 1244.

Im 17. Jahrhundert als "inoffizielle" kroatische Hauptstadt erlebte Ozalj seine Blütezeit. Mit der Hinrichtung des Ban Petar Zrinski und des Grafen Fran Frankopan 1671 wurde diese Zeit jäh beendet. Die Stadt wurde geplündert und teilweise zerstört.

Zu erwähnen ist weiterhin das Wasserkraftwerk "Munjara" in Ozalj, das im Stil eines Palais aus der Neurenaissance-Zeit 1907/08 errichtet wurde. Ebenfalls reizvoll ist das Mittelalterdorf Trg (Freilichtmuseum) sowie das Dorf Trescerovac mit seinem Schloss.

Nicht weit entfernt von Bubnjarci in südlicher Richtung gelangt man über Žakanje nach Ribnik (Riburg). 

http://de.wikipedia.org/wiki/ribnik  

Dort steht eine ehemalige Wasserburg, welche durch die kroatische Fürstenfamilie der Frankopans im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Diese Burg liegt im Tal des Baches Obvrh, der von diesen aufgestaut wurde, so daß ringsum ein großer Fischteich entstand. Die Burg war als Insel über eine Zugbrücke erreichbar. Der noch sichtbare Teil des Verteidigungsturmes mit dem Wappen der Frankopan war ursprünglich sehr hoch. Auch die berühmten Adelsfamilien der Babonics und Mikac waren zeitweilig Besitzer.
1839 erwarb Josip Filip Vukasović, der Erbauer der Luisenstraße von Karlovac nach Rijeka, den Besitz. In der Burg kann man aufgrund der ständigen Besitzer noch sehr gut die beeindruckende Architektur aus Gothik und Renaissance bewundern. 
  

http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Philipp_Vukasovi%C4%87

Zu erwähnen ist noch, dass sich in unmittelbarer Nähe von Bubnjarci, über Kamanje zu erreichen, der Nationalpark Zumberak befindet, das seinen Namen vom 1793 abgebrannten Schloss Zumberak (Sichelburg) erhalten hat.  War ab 1530 Sitz der Uskoken, die den "Cakavski"-Dialekt in die Gegend brachten. Diese Gebirgsregion mit seinem höchsten Berg Sveta Gera (1178 m) war bei den damaligen Feudalherren sehr beliebt, was man an den vielen Schlossruinen noch erkennen kann.

Sehr bekannt im ist der Ort Vivodina (Fürst Vivoda), der bereits 1330 erwähnt wurde. 
         
http://members.dslextreme.com  

Hier wird wie in den vielen anderen kleinen Ortschaften überwiegend Wein angebaut. Hervorzuheben ist dabei der Pljesivica-Wein.

Ca. 15 Km nördlich von Bubnjarci im Žumberak liegt der Ort Sošicemit der schönen Kirche aus dem Jahr 1746, aber auch die natürliche Grube Jazovka. Hier fand man die Überreste von 236 kroatischen und deutschen Soldaten, die 1943 von Partisanern in der Grube hingerichtet worden sind.

Ideal für eine Fahrradtour ist die Strecke rauf nach Vivodina. Zwar ist die Strecke durch den ständigen Rhytmuswechsel von Aufstieg und Abfahrt sehr anspruchsvoll, aber man wird mit der schönsten Panoramasicht an der Kirche Sv. Kriz in Lovic Prekriski entschädigt.

"Wer nicht auf Lovic Prekriski war, hat die Heimat nicht gesehen",     so der kroatische Dichter Trstenjak.
     
Nach einer Stärkung in einer der Gasthäuser erreicht man über Ferenci und Skaljevica  abwärts durch Zajecko selo den bereits erwähnten Ort Ozalj.

http://de.wikipedia.org/wiki/Žumberak

Vergessene Ortsnamen:

Jurovski Brod = Sankt Georgsbrod
Žakanje = Schakanowitz
Drašiči = Draschitsch
Dragomlja vas = Dragomelsdorf
Novo Mesto = Rudolfswert
Črnomelj = Tschernembl