Šuflaj_Šufflay Teil 2
 

Šufflay

Es scheint, dass der ursprüngliche Familienname Sufflei oder Schufflei war.

Die Familien von  Philip und Barbara Babok Vukšineč kamen aus Württemberg nach 1536 durch K. Ungnad nach Rude bei Samobor. Ungnad besaß zusammen mit dem Krainer Edelmann Gruber die Hälfte der Stadt. Gruber hatte bereits um 1530 Grubenarbeiter aus Sachsen ins Land geholt. Nach dessen Tod 1536 überwarf sich sein Sohn Krsto mit K. Ungnad, der darauf hin die Stadt eroberte und die Arbeiter aus der Stadt warf. Danach (ca. 1565) holte er 5 erfahrene Familien als Bergbauer aus dem deutschen Württemberg  nach Samobor.

Es waren Familien um Hans Mathesen, Gerhard Lang, Michael Schufflei, Peter und Johann Dolthar. Bekannt auch die Familie Suster oder Suister.

 

Mihalja Šufflei kann als Pionier der Familie Šufflay in Samobor genannt werden.

Matija Šufflay (um 1615) aus Otruševca, war bei dem Grafen Erdödy, Eigentümer der Stadt Samobor, beschäftigt und  in dessen Gunst hoch angesehen.

Im April 1675 erhob ihn König Leopold I. in Wien  „po dielio Matiji Šufflayin„von Otruševca", seine Frau Anna, Sohn Martin und die Tochter Maria sowie die Brüder Stephan, Johann und Peter mit ihren Kindern  und Georg Dolthar in den ungarisch-kroatischen Adel mit Wappen  (Siebmachers Wappenbuch, der Adel v. Kroatien u. Slavonien Tafel 129) 

 

Nachkommen u.a.:

Martinus Šufflay *um 1640

Marija Šufflay *um 1640

Stephan Šufflay *um 1670

Johann Šufflay *um1670

Peter Šufflay *um 1670

 

Anthonius Šufflay * um 1745, oo mit Anne Šufflaya geb.Doltar aus Samobor.

Anthonius Šufflay *1775 +1849, der Sohn, wurde ausgebildet in Samobor und Zagreb, wo er 1799 die  Anwaltsprüfung bestand.
Vier Jahre später (1803) wurde zum Doktor der Philosophie und freie Kunst befördert
Danach arbeitete er an der Zagreber Akademie als Dozent in Physik, Mechanik und Wirtschaft.

Sein Bruder Josephus (Josip) Šufflay *1778 +1842, besuchte nach der Schule in Samobor das Gymnasium in Zagreb. Danach studierte er 1799 Rechtswissenschaft in Zagreb und Budapest und erlangte
den Doktor der Philosophie und Geisteswissenschaften sowie 1804 den des Arztes.
Kurz darauf wurde er Professor an der Zagreber Akademie.

Sein jüngerer Bruder Franciscus Xaver Šufflay *1783 +1865 studierte Philosophie (Doktor 1803) sowie Theologie (Doktor 1807) in Budapest und Kirchenrecht von Zagreb. Nach der Priesterweihe wurde zum Kaplan einer Domgemeinde, 1840 zum Kanon von Zagreb ernannt. Von 1841 bis 1844 war er als Rektor des Seminars und Professor für Moral und Pastoral tätig. Seit 1853 (bis 1860) war er Erzdiakon der Kathedrale Zagreb und für viele Jahre als Zensur (bis 1854) und der Prüfer des Amtsgerichts in Zagreb und Križevci tätig.

 

Sein weiterer Bruder Philippus Alexander ŠufflayOtruševačkog *12.02.1794 +22.10.1882, beerdigt in der Kapelle in Brlog,  absolvierte sein Studium der Rechte in Zagreb und arbeitete zuerst als Rechtsanwalt, dann als Rechtsberater für den Anwalt Danijel BabokVukšinečki *1766 bis 1834, später für den Grafen Adelma Petazzi als Verwalter auf Gut Ribnik als Vertreter der Grafen.

Er war verheiratet mit
Barbara Šufflay, rođ. Babok * um 1800 + 25.12.1852,
Nichte des Rechtsanwalts  Babok, der auch das Schloß Šimunec besaß.

Šufflay kaufte am 03.09.1837 das Gut Brlog. Er hatte insgesamt 9 Kinder und war der

Großvater von Emil Laszowskog,

 

Nachkommen u.a.:

Emilia Bertha Šufflay *~1830 + ~1872, beerdigt in Jurjevsko, Zagreb; später überführt in die Familiengruft in Mirogoj im Jahr 1904),  verh. mit Josip Tomašić, ihrem Schwager,  im Jahr 1857
Daniel Šufflay *26.06.1823 +22.03.1859, beerdigt in Bubnjarci, war der älteste Sohn von Filipa Aleks. Šufflay und durch die Heirat der Grundbesitzer des Schlosses,Bubnjarci Nr. 6.
 verheiratet mit 1. Juliana Šufflay, geb. Szmichiklasz *1828 +19.10.1846,  oo 04.04.1842 +19.10.1846  und
                           2. Antonija Šufley, geb. v. Fux *~1825 + ~1857,  oo mit Genehmigung des Zagreber Bischofs vom 31.03.1848. Sie ist beerdigt auf dem Friedhof in Rosalnice.
In diesem Grab sind ebenfalls ihr Bruder Ludwig v. Fux und ihre Großmutter Therese Wanka v. Fux, geborene von Leuzenheim, Obristenwitwe des Charles Fux,  beerdigt.
Antonija verließ Daniel nach schwierigen Ehejahren 1855 und lebte mit den 4 Kindern bis zu ihrem Tod bei ihrer Mutter in Metlika. Erhob Erbschaftsklage im Namen des Erstgeborenen Daniel, starb jedoch vor dem Gerichtsurteil. Dadurch wurde Philippus Alexander ŠufflayOtruševačkog der Vormund ihrer Kinder.
Hedviga (Jadviga) Šufflay *1832 +02.02.1856, oo mit Josip Tomašić am 10.09.1852 in Brlog
Eduard Šufflay *1835 +1896
Sidonija Šufflay*1844 +1916, jüngste Tochter
 

Sigismundus (Žiga), Mettelus Robertus Šufflay *22.12.1845 +09.10.1881 an Wassersucht, beerdigt am 10.10.1881 durch den Pfarrer Michael Sopcic, war Sohn von  Daniel und der 1. Frau Juliana Šufflay. Er war verheiratet mit Matilda Hauss (Haus). Durch die Stiefmutter Antonija so schlecht behandelt, so dass er, durch seinen Großvater Filip Alexander Šufflay veranlasst, auf Schloß Brlog aufwuchs zusammen mit seiner 1 Jahr älteren Tante Sidonija.  Studierte später Rechtswissenschaft in Graz.  Wurde durch Gerichtsurteil am 02.07.1859 Besitzer des Schlosses auf Bubnjarci Nr. 6, obwohl seinem ältesten Halbbruder

Daniel Filip Anton Radoslav Šuflaj *10.06.1850 +1906, Sohn von Daniel und der 2. Ehefrau Antonia Fuchs (Fux) gemäß 2. Ehevertrag die Hälfte als Erstgeborenen überschrieben worden war.

Emilia Felicitas Olga Bela Šuflaj *13.04.1852 +1878,  Tochter von Daniel und  Antonia Šuflaj geb. Fux

Amalija Šufflay (*1853 +02.02.1876, verh. Kniewald),  Tochter von Daniel und  Antonia Šuflaj geb. Fux

Belizar Felix Ljudevit Petar Šuflaj (*29.06.1854 +1888), Sohn von Daniel mit der Antonia Šuflaj geb. Fux.

 

Ein weiterer Bruder war Konrad Šufflay(*um 1795),  tätig als Doktor derRechtswissenschaften und Philosophie-Professor ander ZagreberAkademie (1828 – 1856).

Alojz (Vjekoslav) Šufflay (*?) war Historiker und Großvater von

Milan Šufflay (* 09.11.1879 + 19.02.1931), geboren in Lepoglava.
Dieser beendete das Gymnasium in Lepoglava und besuchte danach die Universität von Zagreb, wo er im Jahre 1901  die Doktorwürde in mittelalterlicher kroatischer Geschichte erhielt. Von 1902-1903 studierte er am Institut für Forschung in österreichischer Geschichte in Wien.
In der Zeit von 1904 bis 1908 war er Kurator des Nationalmuseums in Budapest.
Letztere wurde danach an die Universität Zagreb übertragen und er übernahm den Lehrstuhl für Geschichte der Wissenschaft (bis zu seiner Pensionierung in 1918). In seiner wissenschaftlichen Arbeit war sein Studium vor allem der albanischen Geschichte im Mittelalter gewidmet. Als Mitglied der unmittelbaren Führung der Kroatische Partei
des Rechts (Frankisten) hat er ab 1924 aktiv teilgenommen
Er wurde während der Diktatur von der königlich-jugoslawischen Polizei durch Branko Zwerger ermordet.

Vater: Augustin Šufflay  Mutter: Franziska Šufflay geborene Edle von Vorstern

Milan hatte noch 2 ältere Schwestern:

ZlataŠufflay (Aurelius Štefanija Šufflay) * 15.08.1873 + 24.06.1956 in Zagreb und

Angela Šufflay *~ 1877.

 

Weitere Šufflay:

Šufflay, Milan (*1894)

Šufflay, Janko (*1914)

Šufflay, Marija (*1937)

Šufflay, Velimir (*1940)

Marie Šufflay Treitl, verwitwete Albert, verh. mit Ludwiga Treitl

Julius Šufflay(1829-1908) und

Enkel Janko Šufflay (1878-1930)

 

Laszowski

Anthonius Lasyowski Szeligi, ein gebürtiger Pole; seine Mutter Maria Marijana, eine geborene Baroness Wimmer von Wimmersperg aus Deutschland. Anthonius Lasyowski  war kaiserlicher und königlicher Mitarbeiter im Bergbau.

Zum Stamm der Szeligi ausdem östlichen Polen gehörten ca. 80 Familien.

 

Nachkommen:

Sigismund (Zygmunt) Matej Laszowski *11.05.1830 in Samobor +23.07.1868 in Brlog, polnischer Abstammung, verheiratet im Juni 1865 mit

Sidonija Šufflay, (Sidonija Laszowski, Sidonija Klaić, Sidonija Štolla), *1844 +1916, jüngstes Kind von

Philipp Šufflaya Otruševačkog und Barbara Babok Vukšinečke.         

Trauzeuge: Desider Göttmann. Sie verwaltete nach dem Tod ihres Vaters bis 1892 das Schloss Brlog.

Sigismund (Zygmunt) Matej Laszowski musste im Juni 1867 als kuk.-Hauptmann den Militärdienst aufgrund einer langen Lungenkrankheit quittieren. Am 23.06.1868 starb er in Graz in den Armen von Žiga Šufflay und beklagte sich:.“…Hab` Frau und Kind und muss so verlassen sterben. Ein Durcheinander ..."
Sidonija heirateteAnfang1884mitEmil LaszowskisSegenden
Stojan Klaić (Stiefvater) *1856 +1889. Er war von 1875 – 1878 und ab 1883 wieder, Gutsverwalter von Ribnik.
Ab1885 auch Mitglied der „Hrvatsko-slavonskog gospodarskogdruštva“
Nach dem Tod ihres 2. Ehemannes Klaić und dem Verlust des Gutes Brlog zog sie in die Vereinigten Staaten, wo sie ein 3. Mal heiratete,
den deutschen Siedler F. Stoll. Nach dessen Tod kehrte sie 1906 nach Zagreb zurück.
Beerdigt ist sie in einer Grabstätte mit ihrem Sohn Emil Laszowski auf dem Zagreber Friedhof.
 
Emil Laszowski wurde auf Schloß Brlog (Gemeinde Ozalj) geboren am *01 09. 1868  +28.11.1949.
Die Geburt war sehr schwer und es war bereits entschieden, dass man zu Gunsten der Mutter das Kind opfern würde.
Nach der schweren Geburt stellte der Hausarzt Ferdo Salloker nach der Untersuchung des Kindes fest, dass er lebensunfähig wäre.
Getauft wurde Emil Laszowski auf die Namen Emil und Philip, ausgewählt der erste Namen vom Vater
„…wenn ein Junge, dann heißt er Emil, wenn es ein Mädchen ist, dann heißt es Bertha…“der zweite Namen der Patin.
Taufpaten waren der Großvater Philip Sufflay und Emilia (Milka) Bertha Tomašić,

 

Mihalj Colarić war der Urgroßvater von Emil Laszowski

 

Ein Erbe erhielt Emil Laszowski damals von seinem Vater nicht. Er war auf die „großväterliche“ Betreuung angewiesen.

 

1. Ehefrau: Emilija Laszowski, geborene Skrowny (1. Ehefrau); Klavierlehrerin *1866 +1904                                    

    Tochter: Fedore Laszowski  *1890

2. Ehefrau: Asta Laszowski,  geborene Baronin Claudius von Claudenburg (böhm. Ritterstand von Johann Ignaz 1662)

    +18.12.1908 an Lungenkrankheit,  oo 29.04.1905

    Cyril Širola (Halbschwester von Asta)

3. Ehefrau: Jozefine (Fini) Laszowski, geborene Albert (3. Ehefrau *1904 +1948)

 

Nikola Laszowski (Sohn)

Pavel Laszowski (Sohn)

Ivica Laszowski (Enkel)

Mira Laszowski (Schwiegertochter)

Emil Laszowski war der Begründer und 1. Direktor des Stadtmuseums von Zagreb.

 

Tomašić

Dr. NikolaTomašić(13.01.1864 -29.05.1918),war ein Jurist, Historikerund Politiker. Er wuchs nach dem Tod seiner Eltern (1876) beim Großvater Šufflay auf Schloß Brlog auf. Studierte und promovierte danach Jura in Zagreb. Von 1890 bis 1891 war er Staatssekretär im kroatischen Ministerium fürBudapest, ein Jahr später(1892)wurde zum Professor für politische Ökonomie an der Universität Zagreb. Im selben Jahr war er Kandidat der Nationalen Partei der Regierung und wurde in das kroatische Parlament gewählt (Mitglied bis 1906).

Ban 1910. Cousin von Milan Šufflay.

 

Seine Eltern:

Joseph (Josip) Tomašić *21.01.1821 +25.07.1876, oo1857 mit der 2. Ehefrau Emilia Bertha Tomašić, geborene Šufflay. 
Geschwister:
Hugo Tomašić *1860 + um 1862 (Bruder von Nikola). Beerdigt in der Familiengruft in Mirigoj.
Blanka Tomašić *1863 + um 1863 (Schwester von Nikola)
Erna Partaš rođ. Tomašić  *1866 (Schwester von Nikola), studierte im Ursulinenkloster in Varazdin,                   oo 1887 mit Radovan Partaš
Bela Vladimir Aurelius Tomašić *1870 + 08.01.1887 (Bruder von Nikola), wuchs beim Großvater auf Schloß Brlog auf.  Beerdigt in der Familiengruft in Mirogoj.
 
1. Ehefrau von Joseph Tomašić:                                                                                                                                    
Jadviga Tomašić, geborene Šufflay, + 1856, (Schwester der 2. Ehefrau Emilija Šufflay)
Halbgeschwister:
JosipTomašić  *1853 + um 1854
Isabella Tomašić  *1854 + um 1855
SilvinTomašić  *1855 + um 1856